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Volkswirtschaftslehre (Mündliche Prüfung) - Vollbeschäftigung

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Volkswirtschaftslehre (Mündliche Prüfung)

Vollbeschäftigung

Bezogen auf den Faktor Arbeit liegt Vollbeschäftigung vor, wenn die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenquote eine bestimmte Prozentzahl (je nach Definition zwei bis vier Prozent) nicht übersteigt. Vollbeschäftigung besteht, wenn alle erwerbsfähigen, d. h. alle arbeitswilligen und arbeitsfähigen Personen, die im Inland wohnen, eine gewünschte und hinsichtlich des zeitlichen Umfangs und den persönlichen Voraussetzungen entsprechende Arbeit ausüben.

 

Bedeutung der Arbeitslosenquote

 

Die amtlich veröffentlichte Arbeitslosenquote gibt die Zahl der registrierten Arbeitslosen in Prozent der Erwerbspersonen – d. h. der Gesamtzahl der Erwerbstätigen plus der registrierten Arbeitslosen – an.

 

Die Konzepte zur Definition und Messung von Arbeitslosigkeit sind nicht in allen Ländern identisch. Daher sind Gegenüberstellungen von Zahlen, die einzelne Staaten veröffentlicht haben, nur bedingt aussagekräftig. Für länderübergreifende Vergleiche wird i. d. R. auf Zahlen internationaler Institutionen wie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zurückgegriffen. Diese unterscheiden sich dann u. U. von nationalen Werten – die von der OECD veröffentlichte Arbeitslosenquote für Deutschland ist z. B. niedriger als die von der Bundesagentur für Arbeit ermittelte Größe.