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Einkommensteuer - Drittes Corona-Steuerhilfegesetz

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Einkommensteuer

Drittes Corona-Steuerhilfegesetz

Anpassung durch das Dritte Gesetz zur Umsetzung steuerlicher Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise (Drittes Corona-Steuerhilfegesetz) vom 10.3.2021 (BGBl I 2021, 330):

  • Der steuerliche Verlustrücktrag aus dem Jahr 2020 in das Jahr 2019 und aus dem Jahr 2021 in das Jahr 2020 ist von 5 Mio. € auf 10 Mio. € verdoppelt. Im Fall der Zusammenveranlagung (§ 10d Abs. 1 Satz 1 i.V.m. § 52 Abs. 18b EStG n.F.) ist der Betrag von 10 Mio. € auf 20 Mio. € verdoppelt.
  • Im § 111 Abs. 9 EStG ist auch für die Steuerfestsetzung 2020 ein vorläufiger Verlustrücktrag eingeführt. Auf diese Weise kann ein Verlustrücktrag aus dem Veranlagungszeitraum 2021 vorab berücksichtigt werden und mindert die Steuer 2020.

Allerdings bleibt es dabei, dass es bei der Gewerbesteuer – wie bislang – keinen Verlustrücktrag gibt.

Die hier aufgeführten Änderungen gelten nach § 52 Abs. 18b EStG für die Veranlagungszeiträume 2020 und 2021.