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Grunderwerbsteuer - Steuervergünstigung bei vorausgegangenem Erwerbsvorgang, § 1 Abs. 6 GrEStG

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Grunderwerbsteuer

Steuervergünstigung bei vorausgegangenem Erwerbsvorgang, § 1 Abs. 6 GrEStG

Es ist möglich, dass Grund-, Hilfs- und Ersatztatbestände gem. § 1 Abs. 1, 2, 3, 3a GrEStG hinsichtlich desselben Grundstücks aufeinanderfolgen. § 1 Abs. 6 GrEStG bestimmt zwar grundsätzlich, dass bei einer derartigen Aufeinanderfolge jeder Rechtsvorgang für sich grunderwerbsteuerbar ist, ordnet jedoch zugleich an, dass die Steuer "nur insoweit erhoben" (gemeint: „nur insoweit festgesetzt wird“) wird, "als die Bemessungsgrundlage für den späteren Rechtsvorgang den Betrag übersteigt, von dem beim vorausgegangenen Rechtsvorgang die Steuer berechnet worden ist", um eine ungerechtfertigte Mehrbesteuerung für denselben Steuerschuldner zu vermeiden.