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Lohnsteuer - Zusammenfassung Freibeträge gemäß § 39a EStG

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Lohnsteuer

Zusammenfassung Freibeträge gemäß § 39a EStG

Bis zum 30.11. des laufenden Jahres kann ein Antrag auf Erfassung einer Lohnsteuerermäßigung / eines Freibetrags gestellt werden.

Eintragung

ohne Beschränkung

mit Beschränkung

unzulässig

1.    Pauschbeträge für Behinderte und Hinterbliebene

2.    u.a. Beträge nach § 10d Abs. 2, § 10e EStG

3.    negative Summe der Einkünfte i.S.d. § 2 Abs. 1 S. 1 Nr. 1-3, 6 und 7 EStG

4.    das Vierfache der Steuerermäßigung nach § 34f EStG

5.    Kinderfreibetrag für jedes Kind, für das kein Anspruch auf Kindergeld besteht

6.    Freibetrag bei StKl VI bis zum Eingangsbetrag der LSt-Tabelle

7.    Erhöhungsbetrag nach § 24b Abs. 2 S. 2 (240 €) EStG für jedes weitere Kind in der StKl. II

1.    Werbungskosten

2.    Sonderausgaben – ohne Vorsorgeaufwendungen

3.    Außergewöhnliche Belastungen nach §§ 33, 33a und 33b Abs. 6 EStG

4.    Der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende bei Verwitweten, die nicht in StKl II gehören

Eintragung eines Freibetrags wegen Vorsorgeaufwendungen

 

Eine Eintragung ist nur möglich, wenn die Summe dieser Beträge insgesamt 600,00 Euro übersteigt (auch bei Ehegatten).

 

 

Die Summe der nach § 39a Abs. 1 S. 1 Nr. 1 bis 3 sowie 3 sowie 4a bis 8 ermittelten Beträge wird längstens für einen Zeitraum von zwei Kalenderjahren ab Beginn des Kalenderjahres, für das der Freibetrag erstmals gilt, berücksichtigt (§ 39a Abs. 1 S. 3 EStG).

Damit gelten lediglich die Pauschbeträge für Behinderte und Hinterbliebene – vorbehaltlich einer Änderung der maßgebenden Verhältnisse – zeitlich unbegrenzt.

Gleichwohl ist die Anzeigepflicht des Stpfl. i.S. des § 39a Abs. 1 S. 5 EStG bei einer Änderung der für den Eintrag des Freibetrags maßgebenden Verhältnisse zu seinen Ungunsten zu beachten.