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Mündliche Steuerberaterprüfung - Anhang 3: Blütenlese aus abschließenden Anmerkungen der Protokollanten zum Verlauf der mündlichen Prüfung

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Mündliche Steuerberaterprüfung

Anhang 3: Blütenlese aus abschließenden Anmerkungen der Protokollanten zum Verlauf der mündlichen Prüfung

„Denn was wäre die Steuerberaterprüfung für eine Prüfung, wenn jede Frage beantwortet werden könnte?“

Vorträge üben, üben und nochmals üben! Kandidaten C und D sagten, sie hätten keinen einzigen Vortrag geübt, was sicher nicht förderlich war und den Kandidaten C auch den Prüfungserfolg gekostet hat.“

„Zur mündlichen Prüfung sollte man auch auf sein Outfit unbedingt achten. Wenn möglich einen Friseurtermin wahrnehmen und sich erforderlichenfalls einen modischen Anzug und eine Krawatte leisten.“

„Ich kann aus meiner Erfahrung nur dazu raten, unbedingt so viele Prüfungsprotokolle wie möglich durchzuarbeiten. Nicht nur überfliegen, sondern mit Gesetz und Richtlinien Lösungen nachvollziehen. Besser einmal die Protokolle als Bettlektüre den komplexen DStR- oder NWB-Aufsätzen vorziehen.“

„Eine kleine Warnung: Die uns zur Verfügung gestellten Protokolle geben ein verzerrtes Bild über den tatsächlichen Verlauf der Prüfung. Durch eine Vielzahl kleiner Zwischenfragen, z. B. zu angrenzenden Steuerrechtsgebieten, wird ein bedeutend größeres Feld abgeprüft, als die Protokolle vermuten lassen.“

„Der Teilnehmer sollte nicht nach der schriftlichen Prüfung den Entschluss fassen, durchgefallen zu sein. Das kann er nicht zuverlässig beurteilen. Was ist, wenn er in der zweiten Januarwoche mitgeteilt bekommt, dass er die schriftliche Prüfung mit der Note 4,56 bestanden hat und auf den 2. Februar zur mündlichen Prüfung geladen wird?“

„Gute Mischung aus Einstiegsfragen zur Wissensabfrage und schwierigeren Fragen zur Kontrolle der Schmerzbelastbarkeit.“

„Im Ergebnis hatte ich den Eindruck, dass die Kommission vom Kandidaten ein souveränes Auftreten wünscht.“

„Die ersten Runden waren etwas lang, auch weil wir sehr spät anfingen und erst gegen 17.30 Uhr die dritte Runde vorbei war. Danach ging es aber viel schneller, vielleicht aber wollten die Prüfer auch nach Hause! :-)“

„Während der Vorträge haben, fast alle Prüfer in ihren Unterlagen geblättert. Nur der das vorgetragene Fach vertretende Prüfer schien zuzuhören.“

„Die oft gehörte Empfehlung, sich in der Nacht vor der Prüfung in der Düsseldorfer Altstadt ein Zimmer zu nehmen, kann nur bestätigt werden.“

„Nicht verkrampfen, denn nervös sind alle Prüflinge – und die Prüfer wissen das. (...) Die Prüfer waren von uns nach der ersten Runde sehr begeistert...“.

„Eine falsche Antwort ist kein Anlass zur Panik; zusammen mit dem Prüfer kommt man fast immer auf den richtigen Weg. Außerdem Blickkontakt mit den Prüfern halten, um Auskunftswilligkeit zu kommunizieren. Wenn gelacht wird, einfach mitlachen.“

„Bei dem Prüfer Herrn W. fragt man sich so einige Male, ob er als Beamter keine Steuerberater mag.“

„Wer auf der Kippe steht, muss unbedingt BGB/GrESt beherrschen.“

„Auch bei völliger Ahnungslosigkeit etwas erzählen und kämpfen bis zum Schluss!“

„Mitunter trat eine schon nahezu „schmerzhafte" Stille ein.“

 „Lieber einmal was Falsches als zweimal nix gesagt.“

„Die Prüfer haben dankbar alles angenommen.“

„Er herrschte eine angenehme Atmosphäre, vor allem zwischen uns Prüflingen.“

„Ein Jurist in der Gruppe ist nicht von Nachteil, weil er erst einmal drauflosredet.“

„Trotz aller Horrorgeschichten, die man teilweise zu hören bekommt: Da hocken auch nur Menschen, die schon einen Vormittag mit bleichen und nervösen Leuten rumbringen müssen, ...“.

Alle Gerüchte über diese Prüfung sind wahr.“

„Wichtig ist ein solides Grundwissen und dass man die gefragten Probleme erkennt: „Der Weg ist das Ziel“, eine 100 %ige Leistung wird m. E. nicht erwartet.“

Prüfungsvorsitzender: „Sie haben mit Ihren Antworten zwar nicht immer ins Schwarze getroffen, aber doch jedes Mal die Scheibe.“

„Die Prüfung ist nach meinem persönlichen Eindruck insbesondere auch eine Inaugenscheinnahme der Kandidaten.“

„Die Protokolle sind eine unglaublich wichtige Hilfe. Da meine Mitstreiter und ich viele Protokolle gelesen hatten, wussten wir meist sofort, worauf der Prüfer hinauswollte. Die Prüfer neigen dazu, immer wieder dieselben Fragen zu stellen. Kenntnisse der Protokolle können den Unterschied zwischen Bestehen und Nichtbestehen ausmachen.“

„Ich möchte noch hinzufügen: GLÜCK MUSS AUCH DABEI SEIN! (Ich hatte einen großen Glückstopf vor mir und ich habe ihn dankbar ausgelöffelt!)“

„Wenn ihr nicht weiterwisst, fangt bei Adam und Eva an. Die Prüfer sind zufrieden, wenn’s ungefähr passt.“

„Es wurden Fragen gestellt, mit denen die Schmerzbelastbarkeit überprüft wurde. Die Prüfer nehmen aber jede Äußerung dankbar auf.“

„Nach jeder Runde: es beginnt eine neue Chance!!!“

„Nach der Hälfte sah es noch so aus, dass Kandidat D über die Klinge springen würde, allerdings hat er dann in den verbleibenden Runden Kandidat B den Rang abgelaufen.“

„Die Prüfer sind Menschen, die den Vormittag mit einer mündlichen Prüfung auch lieber in angenehmer Atmosphäre verbringen wollen.“

„Die Kandidatin, die das Thema „Zusammenschlüsse von Steuerberatern“ gewählt hatte, wurde gefragt, warum sie sich denn für so ein Thema aus dem Randgebiet Berufsrecht entschieden habe.“

„Man kann die mündliche Prüfung mit der Formel 1 aus dem Automobil-Rennsport vergleichen: Der Kurzvortrag stellt das Qualifying dar, die Fragerunden sind das eigentliche Rennen. Ein verunglückter Kurzvortrag bedeutet noch nicht das Aus, der Verlauf der Befragungsrunden entscheidet das Rennen.“

„Manche Fragen waren reine Provokation; die Prüfer testeten unsere Reaktion darauf. Sie wollen nicht nur Wissen hören, sondern wollten sehen, wie wir uns zu unangenehmen Sachverhalten und Fragen verhalten. Auch wenn es banal klingt: IMMER COOL BLEIBEN.“

„Meine Erwartung, dass die Prüfer aus der Finanzverwaltung die „Guten“ und die Steuerberater die „Bösen“ sein werden (da sie potenzielle Konkurrenten sind), bestätigte sich nicht.“

 

„Die Prüfer waren nett und um eine angenehme Atmosphäre bemüht. Selbst beim Vortrag haben alle aufmerksam zugehört, auch wenn dies vielleicht nicht so interessant war. Jeder hatte die Möglichkeit, kurz nachzudenken. Fragen wurden nie gleich weitergegeben. Nach der 3. Runde kippte ein wenig die Stimmung der Prüfer, da die einzelnen Runden wohl nicht so „flüssig“ liefen. Kandidat B wurde nach der 3. Runde so gut wie nicht mehr befragt. Kandidat C nicht mehr nach der 4. Runde. FAZIT: Die Prüfer prüfen wirklich auf Bestehen. Jeder hat seine Chance.“