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Mündliche Steuerfachtwirtprüfung - Prüfungstipps

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Mündliche Steuerfachtwirtprüfung

Prüfungstipps

 

  • Kommen Sie Ihrem Prüfungsort so nah wie möglich, um bereits vorab ein Gefühl für die Anreise und die Prüfungssituation zu erhalten.

  • Tragen Sie Kleidung, in der Sie sich wohl fühlen und die der Situation angemessen ist. Sollten Sie sich neue Bekleidung für die Prüfung besorgen, dann tragen Sie diese bitte vorher schon ein, um sich an diese zu gewöhnen.

  • Simulieren Sie die Prüfungssituation mit Ihrem Lernteam.

  • Befragen Sie Teilnehmer aus vergangenen Prüfungen Ihrer Steuerberaterkammer.

  • Machen Sie Ihre Familie und Freunde zu Ihren Unterstützern! Sagen Sie Ihnen, wie man Sie am besten unterstützen kann.

  • Achten Sie auf Ihre Ernährung. Zuckerhaltige Nahrung (essen und trinken!) führt zu körperlichen und geistigen Tiefs, die Sie in der Prüfung und in der Prüfungsvorbereitung schwer ausgleichen können und die Sie unnötig behindern. Vermeiden Sie Traubenzucker!

  • Trinken Sie vor und wenn möglich, während der Prüfung ausreichend Wasser. So unterstützen Sie Ihr Gehirn bei der Arbeit.

  • Erstellen Sie eine Checkliste für den Prüfungstag: Organisation, Zeiten, Material, persönliche To-do´s

  • In der mündlichen Prüfung: Achten Sie genau auf die Frage, denken Sie laut, schweigen Sie nicht und bringen Sie Ihr Wissen an, auch wenn es nicht ganz genau zur Frage passt.

Wenn Sie der Gedanke an die anstehende mündliche Prüfung nervös macht, dann denken Sie an positive Beispiele zurück. Diese müssen nicht immer die Wertigkeit einer Steuerfachwirtprüfung haben, z. B. aus der Schulzeit, Ausbildung etc.

Schnelle Hilfe kurz vor oder in der Prüfung:

 

  • An die positiven Beispiele der eigenen Prüfungsvergangenheit denken.

  • Blick und Körper aufrichten, Kopf heben, Schultern durchdrücken, Brust raus.

  • Überzeugen Sie die Prüfer durch Ihre Körperhaltung, selbst wenn Sie sich erstmal nicht so fühlen. Ihr Geist wird dennoch dem Körper folgen.

  • Bewegen Sie sich.

  • Wenn dies nicht möglich ist, dann: beide Beine fest auf den Boden.

  • Ruhig ein- und ausatmen. Konzentrieren Sie sich auf den Atem für einige Atemzüge.

  • Singen verhindert Prüfungsangst! Gerne laut im Auto, aber auch in Gedanken vor dem Prüfungsraum.

  • In der Prüfung: Sprechen Sie in Gedanken die Worte des Prüfers/der anderen Prüfungsteilnehmer nach. Das hilft, sich auf das Thema und die Situation zu konzentrieren und baut Spannungen ab.

 

Prüfungsangst Prophylaxe 

Rechtzeitig beginnen

Prokrastination ist ein häufiges Hindernis für Prüflinge und Lernende: Sie schieben die lästige Büffelei so lange auf, bis es dafür fast schon zu spät ist. Hier hilft nur Selbstdisziplin und gutes Zeitmanagement: Stellen Sie einen Lernplan auf und halten Sie sich daran. So schaffen Sie Ihr Pensum und behalten stets den Überblick.

Lernstoff einteilen

Wenn Sie die möglichen Prüfungsthemen in Teilschritte zerlegen und portionsweise lernen, kann Ihr Gehirn den Stoff besser verarbeiten. Jede geschaffte Portion ist außerdem ein Erfolgserlebnis, das zusätzlich motiviert.

Erfolgskontrollen einbauen

Lesen ist nicht lernen. Erst, wenn Sie es aufschreiben, bleibt das Gelesene hängen. Indem Sie sich das Gelernte zum Beispiel auf Karteikarten notieren, schaffen Sie sich zusätzlich die Option, den Lernerfolg zu prüfen. So sehen Sie buchstäblich wo noch Lücken sind und was Sie schon alles beherrschen. Und Zweites macht Sie später sicherer in der Prüfung.

Pausen machen

Ihr Gehirn ist nicht endlos aufnahmefähig. Deswegen sollten Sie nach spätestens 90 Minuten eine Viertelstunde Pause machen, nach maximal drei Einheiten (rund vier Stunden) wiederum mindestens eine Stunde lang aussetzen. In der jeweiligen Auszeit machen Sie bitte etwas völlig anderes. Anschließend ist Ihr Hirn wieder fit und aufnahmefähig sein. Das Ganze wird auch BRAC-Prinzip (Basic Rest Activity Cycle) genannt.

Leistungsphasen beachten

Optimal vorbereitet ist, wer zudem seinen individuellen Biorhythmus berücksichtigt. Wir Menschen unterscheiden uns in drei sogenannte Chronotypen:

  • Eulen,
  • Lerchen und der
  • Normalo.

Eulen sind ausgeprägte Nachtmenschen, deren Leistungsfähigkeit oft erst gegen 9 Uhr hochfährt, dafür aber bis spät in die Nacht reicht. Lerchen wiederum sind Frühaufsteher. Ihr Geist sprudelt bereits, wenn die Eulen noch am Kaffee nippen. Der Normalo liegt irgendwo dazwischen. In unseren Breitengraden überwiegen die Eulen. Heißt: Zwischen 10 und 12 Uhr erreichen sie ihr erstes und wichtigstes Hoch, das zweite zwischen 15 und 18 Uhr, danach laufen sie noch mal gegen 21 Uhr zur Hochform auf (siehe Grafik). Stundenlanges Durchackern bringt also nichts.

Ausreichend schlafen

Im Schlaf verarbeitet das Gehirn nicht nur die Eindrücke des Tages – es lernt. Zu wenig Schlaf verhindert, dass sich das Gelernte setzen kann. Schlimmer noch: Mit steigendem Schlafmangel sinken Aufnahmefähigkeit und Belastbarkeit. Sie reagieren zunehmend überfordert – und leisten der Panik unnötig Vorschub.

Situation trainieren

Vertraute Situationen lösen keine Angst aus. Das gilt natürlich auch für Prüfungen. Je mehr Probeklausuren Sie und möglichst realistischen Bedingungen erfolgreich bearbeiten, desto geringer wird die Angst, in der konkreten Situation zu versagen.

Ängste aufschreiben

Schreiben Sie sich zehn Minuten vor dem Test Ihre Sorgen und schlimmsten Szenarien sprichwörtlich von der Seele. Diese Empfehlung stammt von der Universität von Chicago. Bei den Studien zeigte sich: Wer sich den Stress wegschreiben durfte, lieferte unter Druck fünf Prozent bessere Lösungen ab. Die Erklärung: Der Arbeitsspeicher ist mit Sorgen und Prüfungsängsten ausgelastet und hat keine Kapazitäten mehr frei. Das Aufschreiben wirkt wie eine externe Festplatte. Es speichert den Stress extern zwischen – und der Kopf ist wieder frei für den Test.

Kurz innehalten

Sobald die Angst aufsteigt, hilft es, kurz „Stopp!“ zu denken. Der Gedankenstopp klingt komisch, funktioniert aber. Vor allem, wenn Sie sich bewusst machen, dass Sie schon viel schwierigere Situationen gemeistert haben. Danach nehmen Sie sich kurz Zeit, um zu analysieren.

Wie sieht Ihr Problem genau aus? Wenn Sie nur glauben, dass die Zeit nicht reicht, hilft allein das Bewusstwerden, dass das nicht stimmt. Ansonsten: Fokussieren Sie auf das Machbare. Das kann schon reichen.

Aufmerksamkeit steuern

Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit bewusst auf Ihre Umgebung und weg von sich selbst. Wenn Sie die ganze Zeit darüber nachdenken, wie Sie versagen oder beispielsweise in einem Assessement auf andere wirken, heizen Sie die besagte Angstspirale nur noch mehr an. Auch wenn es schwerfällt: Imaginieren Sie etwas völlig anderes. Etwa den Nachmittag nach der Prüfung und was Sie dann Schönes tun könnten. Und sei es nur, dass Sie bewusst an einen rosa Elefanten denken.

Atemübungen

Auch einfache Atemübungen helfen, Stress abzubauen. Wer unter Angst leidet, atmet schnell und flach. Falsch! Denn darunter leidet die Sauerstoffversorgung des Gehirns. Steuern Sie also dagegen: Atmen Sie ganz bewusst tief und langsam. Vor allem in den Bauch. Der untere Teil der Lunge wird besonders gut durchblutet. Wenn Sie dorthin atmen, werden die grauen Zellen optimal mit Sauerstoff versorgt, gleichzeitig sorgt die langsame Atmung dafür, dass sich der Kreislauf beruhigt. Legen Sie dazu die Hand knapp unterhalb des Nabels auf den Bauch, und versuchen Sie anschließend genau dorthin zu atmen. Durch die Nase ein, durch den Mund wieder aus. Am besten nach der 5-mal-5-Regel: Einatmen und dabei langsam gedanklich bis 5 zählen, Luft anhalten und bis 5 zählen, Ausatmen und wieder bis 5 zählen, fünf Sekunden Pause machen und das Ganze wiederholen – mindestens fünf Mal.

Muskeln entspannen

Eine vergleichbare Entspannungsmethode ist die sogenannte progressive Muskelrelaxation. Schwieriges Wort, aber leichte Übung: Hierbei gilt es, einzelne Muskeln gezielt anzuspannen und dann wieder zu entspannen. Erst die Beine – Zehen, Ferse, Waden, Oberschenkel, Po –, dann die Arme – Finger, Unterarme, Oberarme, Schultern – und schließlich den Rücken, Hals, Gesicht, Mund, Stirn. Das Ganze wirkt zweifach: Durch die Konzentration auf ihren Körper werden Sie abgelenkt, der Wechsel von An- und Entspannung fährt allmählich die Produktion der Stresshormone herunter.

Alle kognitiven Tipps und Tricks haben einen Haken: In größter Panik vergessen wir sogar die Tipps. Ein Trick aber funktioniert immer: Wackeln Sie mit den Zehen! Ihre beiden dicken Zehen können Sie nie vergessen und sie versagen auch bei Stress nicht. Um sie bewusst und aktiv zu bewegen, muss das Gehirn etwas von seiner im Stress geblockten Energie abzweigen. Das funktioniert aber nur, wenn Sie bewusst mit den Zehen wackeln. Dann tritt sofort Ruhe in der Oberstube ein. Durch die Bewegung löst sich zudem die – ebenfalls häufig unbewusste – stressbedingte Starre in den Muskeln

Perspektive wechseln

Betrachten Sie die Prüfung als Herausforderung. Die mentale Herangehensweise an eine Prüfung ist entscheidend: Ein bisschen Lampenfieber steigert Ihre Aufmerksamkeit. Empfinden Sie die Klausur jedoch als Bedrohung, wird aus dem Lampenfieber eine Denkblockade. Sportler haben gute Strategien entwickelt, um in solchen Situationen Anspannung abzubauen. 

Blackout zugeben

Blöd, wenn Sie die Prüfungsangst ausgerechnet in einer mündlichen Prüfung oder im Vorstellungsgespräch überfällt. In dem Fall ist Ehrlichkeit die beste Waffe, die Sie haben: Sagen Sie Ihrem Prüfer, dass Sie gerade blockiert sind. Wenn er weiß, dass Sie feststecken, kann er Ihnen helfen. Zum Beispiel mit einer anderen Frage. Die meisten Prüfer tun das, ohne zu zögern. Sofern sie von Ihrer Notlage wissen. Falls Sie hingegen eisern schweigen, um sich keine Blöße zu geben, wird er Ihre Vorbereitung in Frage stellen.

 

ANLAGE

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