Kursangebot | Einkommensteuer | Überschusseinkunftsarten

Einkommensteuer

Überschusseinkunftsarten

steuerkurse JETZT WEITER LERNEN!

Weitere Lernvideos sowie zahlreiche Materialien erwarten dich:
Steuerberaterprüfung Vorbereitung | schriftlich & mündlich


3787 Lerntexte mit den besten Erklärungen

1639 weitere Lernvideos von unseren erfahrenen Dozenten

6221 Übungen zum Trainieren der Inhalte

3787 informative und einprägsame Abbildungen

Das nachfolgende Kapitel vermittelt Ihnen die Überschusseinkunftsarten.

Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, §19 EStG

Zunächst lernen Sie die Grundlagen über die Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit kennen. Das Thema der nichtselbständigen Arbeit war dabei in den letzten Jahren häufiger Gegenstand der Steuerberater- und Steuerfachwirtprüfung. Es ist daher wichtig, dass Sie mit diesem scheinbar einfachen Thema vertraut sind. Die Komplexität darf dabei nicht unterschätzt werden, da der Teufel im Detail steckt, wie man umgangssprachlich so schön sagt.

Sie lernen, was unter die Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit fällt und welche Bezüge steuerfrei sind, da es hier eine Vielzahl von Zuwendungen an den Arbeitnehmer gibt, die der Gesetzgeber aus Vereinfachungsgründen oder Sozialzwecken steuerfrei gestellt hat. Sie erfahren auch, welche Einkünfte aus ehemaligen Arbeits- bzw. Dienstverhältnissen steuerpflichtig sind.

Einkünfte aus Kapitalvermögen, § 20 EStG

Einkünfte aus Kapitalvermögen erfassen Erträge aus Geldanlagen und finanziellen Investitionen. Dazu gehören beispielsweise Zinsen aus Sparbüchern oder Festgeldkonten, Dividenden aus Aktienbesitz, und Einkünfte aus dem Verkauf von Wertpapieren. Diese Einkünfte unterliegen der Kapitalertragsteuer, die direkt an der Quelle, also bei der Bank oder dem Finanzinstitut, abgeführt wird. Die Einkünfte aus Kapitalvermögen unterliegen in Deutschland der Abgeltungssteuer, die einen einheitlichen Steuersatz von 25% plus Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer vorsieht. Ein wichtiger Aspekt dabei ist der Sparer-Pauschbetrag, der einen bestimmten Teil des Kapitalertrags steuerfrei stellt.

Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, § 21 EStG

Im Rahmen der Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung lernen Sie, wann diese vorliegen und wie sie zur Liebhaberei abzugrenzen sind. Sie lernen die unterschiedlichen Formen von Aufwendungen als Werbungskosten im Kontext von Gebäuden kennen. Diese Kenntnis ist jedoch auch für die Gewinneinkunftsarten von Relevanz, da es entscheidend ist, ob eine Aufwendung als sofort abziehbar oder als Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten des Gebäudes zu behandeln ist.

In diesem Kapitel wird auch auf die AfA eingegangen, da diese im Kontext von Gebäuden einigen Besonderheiten unterliegt. Die schwerpunktmäßige Behandlung des Themenkomplexes erfolgt jedoch im Rahmen des Kurses zum Bilanzsteuerrecht.

Hinweis

Hier klicken zum Ausklappen

Die Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung haben einen sehr hohen Stellenwert in den Prüfungen, da Gebäude und deren Behandlung gerade in der Abgrenzung zu gewerblichen Einkünften, der Überlassung von Gebäuden nach der Betriebsaufgabe als Vermietungs- und Verpachtungseinkünfte in Abgrenzung zu einer Betriebsverpachtung oder einer Vielzahl von anderen Themen im Gebäudekontext die Abfrage einer Vielzahl von unterschiedlichen Bereichen des Einkommensteuerrechts ermöglichen.

Häufig findet sich auch eine Verbindung zum Bilanzsteuerrecht, da die Gebäude-AfA auch immer in den Einkommen- bzw. Körperschaftsteuerklausuren relevant ist. Sie sollten in Ihrer Vorbereitung daher viele Fälle mit Gebäuden und deren Behandlung bearbeiten!

Sonstige Einkünfte, § 22 EStG

Als letzten Abschnitt behandelt das Kapitel das Thema der sonstigen Einkünfte. Hier spielt insbesondere das private Veräußerungsgeschäft eine wichtige Rolle. Sie lernen des Weiteren, wie Renten und andere sonstige Bezüge besteuert werden.

Gemeinsamkeiten der Überschusseinkünfte

Für die Überschusseinkunftsarten ermitteln sich gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 2 EStG die Einkünfte durch einen Abzug der Werbungskosten (§ 9 EStG) von den Einnahmen (§ 8 EStG). Hierbei gilt grundsätzlich das Zufluss- und Abflussprinzip gemäß § 11 Abs. 1 und Abs. 2 EStG. Erträge und Aufwendungen werden also grundsätzlich nicht erfasst, wenn sie realisiert werden, sondern wenn sie dem Steuerpflichtigen tatsächlich zufließen.

Überblick über die Überschusseinkünfte

In diesem Video erhalten Sie einen Überblick über die Überschusseinkünfte. Es wird die Methode der Überschussermittlung erläutert und die Unterschiede in den Begrifflichkeiten zu den Gewinneinkünften besprochen. Ein wichtiger Aspekt, der in diesem Video behandelt wird, ist der Zeitpunkt der Vereinnahmung und Verausgabung, der eine entscheidende Rolle bei der Ermittlung von Überschüssen spielt. Abschließend wird der Zeitraum der Überschussermittlung besprochen, um ein Verständnis der Thematik zu gewährleisten.