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Körperschaftsteuer - Bemessungsgrundlage für die Körperschaftsteuer

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Körperschaftsteuer

Bemessungsgrundlage für die Körperschaftsteuer

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Bemessungsgrundlage für die Körperschaftsteuer

Das zu versteuernde Einkommen ist nach § 7 Abs. 1 KStG die Bemessungsgrundlage für die Körperschaftsteuer. Es handelt sich hierbei um das Einkommen i.S.d. § 8 Abs. 1 KStG vermindert um die Freibeträge nach § 24 KStG und § 25 KStG. Für Aktiengesellschaften und GmbHs greifen die Freibeträge jedoch nicht. Das Einkommen ermittelt sich gem. § 8 Abs. 1 KStG nach den Vorschriften des Einkommen- und Körperschaftsteuergesetzes. Die im Einzelnen geltenden Vorschriften des Einkommensteuerrechts sind in R 8.1 Abs. 1 KStR aufgeführt.

Zu beachten ist § 8 Abs. 2 KStG, wonach unbeschränkt körperschaftsteuerpflichtige Körperschaften nach § 1 Abs. 1 Nr. 1-3 KStG per Gesetz gewerbliche Einkünfte erzielen (Fiktion der Gewerblichkeit). Bei den übrigen Körperschaften können alle Einkunftsarten des Einkommensteuergesetzes Anwendung finden.

Die Ausgangsgröße für die Einkommensermittlung ist der handelsrechtliche Jahresüberschuss bzw. der handelsrechtliche Fehlbetrag. Wenn die Gesellschaft eine Steuerbilanz aufstellt, so entspricht der Jahresüberschuss bzw. Fehlbetrag den steuerlichen Anforderungen. Die Aufstellung einer eigenen Steuerbilanz ist jedoch die Ausnahme. Es ist insoweit eine Anpassung des handelsrechtlichen Abschlusses an die steuerlichen Vorschriften notwendig. Die Anpassung an steuerliche Maßstäbe geschieht durch die Hinzurechnung bzw. den Abzug nach § 60 Abs. 2 EStDV.

Die Bilanz wird häufig unter partieller Gewinnverwendung aufgestellt. An die Stelle des Jahresüberschusses tritt dann der sogenannte Bilanzgewinn. Der Bilanzgewinn wird ermittelt, indem der Jahresüberschuss bzw. Jahresfehlbetrag um Entnahmen aus den Kapitalrücklagen bzw. den Gewinnrücklagen erhöht wird, um Einstellung in die Gewinnrücklagen gemindert und um einen Gewinnvortrag erhöht, sowie um einen Verlustvortrag gemindert wird. Der Bilanzgewinn ist dabei der Anteil des Eigenkapitals, der der Gewinnausschüttung zugänglich ist (§ 174 Abs. 1 AktG bzw. § 29 Abs. 1 GmbHG). Der Bilanzgewinn tritt häufig bei denjenigen Kapitalgesellschaften auf, die nach § 300 AktG eigene Gewinnrücklagen bilden müssen und bei Unternehmergesellschaften (haftungsbeschränkt), da diese über § 5a Abs. 3 GmbH-Gesetz verpflichtet sind, 1/4 ihres Jahresüberschusses in die gesetzliche Rücklage zu stellen.

Die Berechnung des Bilanzgewinns bzw. -verluts wird in der folgenden Abbildung noch einmal veranschaulicht.

 

Dieses Video beschäftigt sich nochmal mit der Einkommensermittlung und behandelt zudem die Einkommensarten in der Körperschaftssteuer.

 

Video: Bemessungsgrundlage für die Körperschaftsteuer