ZU DEN KURSEN!

Lohnsteuer - Einnahmen in Geldeswert/Sachbezüge (§ 8 Abs. 2 und 3 EStG)

Kursangebot | Lohnsteuer | Einnahmen in Geldeswert/Sachbezüge (§ 8 Abs. 2 und 3 EStG)

Lohnsteuer

Einnahmen in Geldeswert/Sachbezüge (§ 8 Abs. 2 und 3 EStG)

steuerkurse JETZT WEITER LERNEN!

Weitere Lernvideos sowie zahlreiche Materialien erwarten dich:
Steuerberaterprüfung Vorbereitung | schriftlich & mündlich


3781 Lerntexte mit den besten Erklärungen

1618 weitere Lernvideos von unseren erfahrenen Dozenten

6225 Übungen zum Trainieren der Inhalte

5923 informative und einprägsame Abbildungen

Einnahmen in Geldeswert und somit Sachbezüge, die einem Arbeitnehmer im Rahmen seines Arbeitsverhältnisses zufließen, können in unterschiedlichster Form vorliegen. Die häufigsten Erscheinungsformen sind:

  • Verbilligte/unentgeltliche Überlassung eines Firmenwagens zur privaten Nutzung/für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte
  • Verbilligte/unentgeltliche Abgabe von Waren und Dienstleistungen
  • Verbilligte/unentgeltliche Unterkunft und Verpflegung
  • Verbilligte/zinslose Darlehen

Diesen Sachbezügen muss für steuerliche Zwecke ein Wert beigemessen werden, um sie wie Geldleistungen des Arbeitgebers besteuern zu können, sogenannter geldwerter Vorteil (R 8.1 Abs. 1 Satz 2 LStR). Hierzu sind in § 8 Abs. 2 und 3 EStG abhängig von der Art und Form des Sachbezugs unterschiedliche Bewertungsmethoden vorgeschrieben. Sachbezüge sind wie Barlohnzahlungen dem laufenden Arbeitslohn oder sonstigen Bezügen zuzuordnen, R 8.1 Abs. 1 Satz 1 LStR. Leistet der Arbeitnehmer Zuzahlungen zu den Sachbezügen und erhält er diese somit nicht unentgeltlich, sondern lediglich verbilligt, ist der geldwerte Vorteil gemäß R 8.1 Abs. 1 Satz 3 LStR wie folgt zu ermitteln:

 Geldwert des Sachbezugs
./.Zuzahlung des Arbeitnehmers
=Geldwerter Vorteil