Bei einem dinglichen Vorkaufsrecht kann der Vorkaufsberechtigte von einem Verpflichteten ein Grundstück zu denselben Konditionen erwerben wie ein Dritter, mit dem der Verpflichtete einen Grundstückskaufvertrag geschlossen hat. Zwischen dem Berechtigten und Verpflichteten entsteht somit ein eigenständiger Kaufvertrag. Gegenüber Dritten hat das dingliche Vorkaufsrecht die Wirkung einer Vormerkung (§ 1098 Abs. 2 BGB); ein mit dem Dritten für den Fall der Ausübung vereinbarter Rücktrittsvorbehalt ist dem Vorkaufsberechtigten gegenüber unwirksam (§§ 1098 Abs. 1, 465 BGB).
Weitere interessante Inhalte zum Thema
-
Risikomanagement und Risikoanalyse (§§ 4-6 GwG)
Vielleicht ist für Sie auch das Thema Risikomanagement und Risikoanalyse (§§ 4-6 GwG) (Berufspflichten) aus unserem Online-Kurs Berufsrecht der Steuerberater (Mündliche Prüfung) interessant.
-
Allgemeines Diskriminierungsverbot
Vielleicht ist für Sie auch das Thema Allgemeines Diskriminierungsverbot (Das Europarecht) aus unserem Online-Kurs Europarecht (Mündliche Prüfung) interessant.